Wenn es kalt und dunkel wird werden Weltmeister geboren!

Gerade dann, wenn nicht wohlig warm die Sonne scheint und die Grashalme sich kaum im seichten Wind bewegen, dann muss eben auch der Läufer die Schuhe schnüren und Kilometer reißen.

Der Läufer, der es schafft im Winter weiter zu keulen und den dann noch größeren Schweinehund hinter sich zu lassen, kommt mit unheimlich großen Schwung in die neue Saison. Es braucht keine langen Ritte durch die dunkle Nacht, aber so etwa 2 lockere Läufchen über eine Stunde, wenn es passt auch mal mehr, sollten genügen. Hier und da einen schönen Intervall- oder Steigerungslauf eingebaut, und man glaubt kaum mit welchem Flow man in das Frühjahr kommt, wenn es wieder in die Wettkampfsaison geht.

Das effektive Training besteht ohnehin nicht immer aus vielen langen Läufen. Wer schneller werden will, muss die eben schon benannten Intervalltrainings absolvieren. Intervalle können beliebig je nach Leistungsfähigkeit in Intensität, Häufigkeit und Länge gestaltet werden, dazu dann mal mehr.

Also der Laufsportler, ob er es zur Gesunderhaltung tut oder der Freizeitsportler mit Ambitionen muss den Winter durchlaufen, auch wenn es manchmal schmerzt, soviel ist klar. Der Ausdauersportler, egal welcher Kategorie, tut´s deshalb, um nicht immer neu anfangen zu müssen. Dies ist aber bei längerer Abstinenz der Fall. Die Ausdauermuskulatur entwickelt sich schnell zurück, gerade wenn man im Alltag viel herumsitzt. Die Polster wachsen heimlich hier und da und schon verliert man die Lust, weil jeder Schritt aufs Neue schmerzt.

Also, es geht nicht um die Weltmeisterin oder den Weltmeister, es geht schlichtweg um die Freude am Laufen, die einfach nur dann wächst, wenn man es regelmäßig tut!

Die potentiellen Weltmeister 2018 fliegen im Winter ohnehin dahin wo die Sonne wohlig warm scheint und die Grashalme sich kaum … .

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