Laufend freuen & genießen

Laufen kann Freude machen, glaubt es mir – auf das Tempo kommt es an! Der Mensch wurde dazu geboren um zu laufen. Es ist schlichtweg die natürlichste Bewegungsform des Homo sapiens…nicht das Auto fahren, wie ich es von vielen immer höre, wenn ich sie mit großen Augen ansehe, warum sie für eine Kurzstrecke das Auto nutzen. Medial wird uns oft genug vermittelt, dass die Menschen sich zu wenig bewegen und persönlich hat sicherlich jeder schon die Erfahrung gemacht, dass gerade nach einem entspannten Wochenende auf Sofa und Bett bzw. nach einer Arbeitswoche, in der man mehr oder weniger am Bürostuhl fest getackert war, die Knochen und Muskeln besonders schmerzen und man sich verspannt fühlt. Und gerade dann, wenn man glaubt, keinen Schritt mehr tun zu können, wäre es sinnvoll sich in Bewegung zu setzen.

Ich bin mir sicher, dass jedem (gesunde Knochen natürlich vorausgesetzt) mit dem Willen es zu schaffen, das Laufen Spaß machen kann.
Laufen wird dann zum Genuss, wenn man sein Wohlfühltempo gefunden hat. Da dies sehr unterschiedlich ist, sollte man sich Zeit lassen und bei den ersten Laufversuchen ganz entspannt bleiben. Neues fängt man bekanntlich nicht nur „mit kleinen Schritten“ an, sondern beim Laufen halt auch mit kurzen Strecken. Zudem ist es wichtig, Laufen nicht als ständigen Wettkampf zu verstehen und nicht immer maximal unterwegs zu sein.

Dem ein oder anderen mag es unangenehm sein oder merkwürdig vorkommen während des Lauftrainings zwischendurch zu gehen oder hin und wieder in ein langsameres Laufen zu verfallen. Diese Trainingsform ist für den Anfänger aber sehr effektiv, weil man absolut individuell und abhängig von der eigenen Tagesform sein Pensum gestalten kann. Selbst Lauferfahrene legen Gehpausen in ihrem Lauftraining ein, wenn sie sich an neuen, längeren Distanzen bzw. nach länger andauernden Laufunterbrechungen wieder an die gewohnte Laufstrecke heran tasten.

Für den Beginn eine 3 km-Runde oder eine Pendelstrecke 2-3 Mal in der Woche, dann macht Sport irgendwann Spaß – versprochen! Rituale schaffen und das Training mit anderen Gewohnheiten verknüpfen ist durchaus hilfreich. Besonders viel Spaß und Motivation entsteht zusätzlich durch das Laufen mit Gleichgesinnten. Eine solche Gruppendynamik ist besonders hilfreich um in den kühleren Herbst- und Wintermonaten laufend am Ball zu bleiben, um im Frühling nicht wieder mit dem „inneren Schweinehund“ wilde Diskussionen führen und bei Null anfangen zu müssen.

Für den Anfang empfehlen sich besonders die Pendelstrecken, weil man sich so 2 Ziele setzt: den Wendepunkt und die Haustür. Die Strecke bis zum Wendepunkt kann man dann je nach Kondition verlängern und merkt so seine persönliche Steigerung, was sehr motivierend ist und unglaublich stolz macht. Aufs Tempo kommt es dabei gar nicht an. Günstig ist es mehrere Strecken zu haben um nicht nur dem Körper sondern auch dem Kopf eine gewisse Abwechslung zu gönnen.
Wenn man dann irgendwann alle Strecken seiner Umgebung erkundet und seine ganz persönliche Lieblingslaufdistanz gefunden hat, kann man ja anfangen am Tempo zu arbeiten. Aber immer daran denken: Es zählen allein Bewegung, Freude & Genuss!

Also, wann fängst du an dich laufend zu freuen & genießen?

Es grüßt schon wieder laufend unterwegs mit großer Freude…

Streckenbesichtigung im Sonnenschein

Streckenbesichtigung

Der Lenz ist da und endlich wärmen Sonnenstrahlen den Spreewald ordentlich auf. Bei bestem Laufwetter machte sich das Team Strecke mit dem Rad auf die Selbige und schaute sich die bereits zuvor grob festgelegten Verläufe an, um unter anderem die einzelnen Längen zu präzisieren. Ebenso ging es uns darum die Standorte der Erfrischungs- und Versorgungsstellen festzulegen. Alle 2,5 Kilometer werden fleißige Helfer warten und Wasser oder sogar andere Erfrischungen sowie Obst reichen.
Eigentlich heutzutage wegen der Sportuhren, die beinahe jeder Freizeitsportler trägt nicht mehr nötig, wird an jedem Kilometer ein Schild dem Läufer aufzeigen was er bereits geleistet hat. Geeignete Stellen für Wegweiser wurden ausgewählt und weitere Standorte für Einweiser festgelegt.

Wir freuen uns bereits über tatkräftige Unterstützung durch einige Mitarbeiter von REWE, Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Treppendorf und viele Helfer aus unseren Reihen des Evangelischen Schulvereins Lübben e. V..

Das Polizeirevier Lübben wird ebenfalls mit einigen Beamten vor Ort sein und die Bereiche des öffentlichen Straßenverkehrs absichern. Gleichwohl beabsichtigt der Bereich Prävention der Polizeiinspektion Dahme Spreewald sein Infomobil auf der Schlossinsel auf dem Veranstaltungsgelände zu positionieren, um unter anderem für den Beruf der Polizistin/des Polizisten zu werben.

Das Klinikum Dahme Spreewald wirft ebenfalls sportlich seine Schatten voraus. Näheres hierzu später …

Viel Spaß beim Training, das Wetter schreit ja jetzt förmlich danach!