Kleine Runde, großer Spaß!

Niewitzer Sportfest

Im kleinen Kreis mit 15 Läuferinnen und Läufern ging unser Team von der Evangelischen Grundschule Lübben am vergangenen Sonntag beim Niewitzer Sportfestlauf an den Start.

Angeboten wurden eine Bambini Strecke, auf welcher sich Franz Leichner eine hübsche Medaille sicherte, sowie eine Kinderstrecke über 2,5 km und die Strecken über 5 und 10 km. Auf allen Distanzen leuchteten unsere orangen Shirts.

Unser Laufnachwuchs konnte dabei fleißig Punkten und Charlotte Dillan aus der 2. Klasse freute sich bei den Mädchen über einen 2. Platz über 2,5 km und fand sich mit ihren Klassenkameraden Carl Friedrich Wolff auf Platz 2 unter den Jungen und Pascal Wyrsch auf Platz 3 in bester Podiumsgesellschaft. Auf der Distanz über 5 km liefen Levi Hinz und Corvin Karla aus Klasse 6 zum letzten Mal als Schüler der Evangelischen Grundschule, doch mit einem unverwechselbaren Lauf-Shirt als Abschiedsgeschenk im Gepäck, werden sie uns auch in Zukunft hoffentlich noch einige Male mit ihrer Lauffreude verstärken. Ihre Lauffreude konnte auch Loreen Leichner nach einer langen Zwangspause neu entfachen und absolvierte respektvoll die 5 km.

Trotz kleiner Orientierungsschwierigkeiten bei einigen unter uns, war es ein lustiger und erfolgreicher Abschluss des Schuljahres sowie Start in die Sommerpause. So bot das Sportfest in Niewitz neben kühlen Getränken, kinderfreundlichen Snacks und ambitionierten Fussballspielen des Spreewälder Fussballnachwuchses auch einen Kinderflohmarkt sowie eine Hüpfburg, die zum Verweilen einluden.

Nun liegen knapp 9 Wochen wohlverdiente Sommerpause vor uns, in welcher jedoch bei den meisten von uns die Beine nicht stillstehen werden. Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf! Wir nutzen die hellen und kühlen Abendstunden zur Vorbereitung auf die noch kommenden Laufveranstaltungen des diesjährigen Spreewald-Cups und basteln natürlich wieder fleißig an der Planung des Schlossinsellaufes 2019.

Laufend freuen & genießen

Laufen kann Freude machen, glaubt es mir – auf das Tempo kommt es an! Der Mensch wurde dazu geboren um zu laufen. Es ist schlichtweg die natürlichste Bewegungsform des Homo sapiens…nicht das Auto fahren, wie ich es von vielen immer höre, wenn ich sie mit großen Augen ansehe, warum sie für eine Kurzstrecke das Auto nutzen. Medial wird uns oft genug vermittelt, dass die Menschen sich zu wenig bewegen und persönlich hat sicherlich jeder schon die Erfahrung gemacht, dass gerade nach einem entspannten Wochenende auf Sofa und Bett bzw. nach einer Arbeitswoche, in der man mehr oder weniger am Bürostuhl fest getackert war, die Knochen und Muskeln besonders schmerzen und man sich verspannt fühlt. Und gerade dann, wenn man glaubt, keinen Schritt mehr tun zu können, wäre es sinnvoll sich in Bewegung zu setzen.

Ich bin mir sicher, dass jedem (gesunde Knochen natürlich vorausgesetzt) mit dem Willen es zu schaffen, das Laufen Spaß machen kann.
Laufen wird dann zum Genuss, wenn man sein Wohlfühltempo gefunden hat. Da dies sehr unterschiedlich ist, sollte man sich Zeit lassen und bei den ersten Laufversuchen ganz entspannt bleiben. Neues fängt man bekanntlich nicht nur „mit kleinen Schritten“ an, sondern beim Laufen halt auch mit kurzen Strecken. Zudem ist es wichtig, Laufen nicht als ständigen Wettkampf zu verstehen und nicht immer maximal unterwegs zu sein.

Dem ein oder anderen mag es unangenehm sein oder merkwürdig vorkommen während des Lauftrainings zwischendurch zu gehen oder hin und wieder in ein langsameres Laufen zu verfallen. Diese Trainingsform ist für den Anfänger aber sehr effektiv, weil man absolut individuell und abhängig von der eigenen Tagesform sein Pensum gestalten kann. Selbst Lauferfahrene legen Gehpausen in ihrem Lauftraining ein, wenn sie sich an neuen, längeren Distanzen bzw. nach länger andauernden Laufunterbrechungen wieder an die gewohnte Laufstrecke heran tasten.

Für den Beginn eine 3 km-Runde oder eine Pendelstrecke 2-3 Mal in der Woche, dann macht Sport irgendwann Spaß – versprochen! Rituale schaffen und das Training mit anderen Gewohnheiten verknüpfen ist durchaus hilfreich. Besonders viel Spaß und Motivation entsteht zusätzlich durch das Laufen mit Gleichgesinnten. Eine solche Gruppendynamik ist besonders hilfreich um in den kühleren Herbst- und Wintermonaten laufend am Ball zu bleiben, um im Frühling nicht wieder mit dem „inneren Schweinehund“ wilde Diskussionen führen und bei Null anfangen zu müssen.

Für den Anfang empfehlen sich besonders die Pendelstrecken, weil man sich so 2 Ziele setzt: den Wendepunkt und die Haustür. Die Strecke bis zum Wendepunkt kann man dann je nach Kondition verlängern und merkt so seine persönliche Steigerung, was sehr motivierend ist und unglaublich stolz macht. Aufs Tempo kommt es dabei gar nicht an. Günstig ist es mehrere Strecken zu haben um nicht nur dem Körper sondern auch dem Kopf eine gewisse Abwechslung zu gönnen.
Wenn man dann irgendwann alle Strecken seiner Umgebung erkundet und seine ganz persönliche Lieblingslaufdistanz gefunden hat, kann man ja anfangen am Tempo zu arbeiten. Aber immer daran denken: Es zählen allein Bewegung, Freude & Genuss!

Also, wann fängst du an dich laufend zu freuen & genießen?

Es grüßt schon wieder laufend unterwegs mit großer Freude…