Starker Auftritt in Niewitz

Mit weit über 30 kleinen und großen Läufern sind wir heute (10.06.2018) beim Niewitzer Erdbeerlauf an den Start gegangen.

Zwanzig Kinder aus allen Klassen der Schule wagten sich auf die anspruchsvolle 3 km Strecke durch Feld und Flur. Selbst Tamia aus der ersten Klasse kämpfte sich durch den Parcours – Toll! Thien (1. Platz), Karl (3. Platz) und Emma (3. Platz weiblich) schafften es trotz starker Konkurrenz in der Gesamtwertung auf das Podium. Alle anderen freuten sich im Ziel über das Erreichte und ein kühlendes Erdbeereis!

Auf den weiteren Strecken (1 km, 6 km und 13 km) waren wir ebenfalls stark vertreten und schlugen uns nicht schlecht!

Bereits am gestrigen Samstag fand das Leichtathletik-Sportfest der Lübbener Grundschulen statt. Die Friedrich-Ludwig-Jahn Grundschule lud schon zum vierten Mal dazu ein. Die Evangelische Grundschule Lübben war hier auch mit vielen Teilnehmern vertreten und diese erreichten Bemerkenswertes. Das Podium wurde ziemlich oft mit unseren orangen Shirts geschmückt. Die Mädchen erkämpften sich beim Höhepunkt der Veranstaltung, dem Staffellauf, einen sicheren 2. Platz (Toll!) und die Jungen der drei Schulen liefen in diesem Jahr schon auf Augenhöhe. Am Ende musste sich unser Schlussläufer nur knapp den beiden anderen Konkurrenten geschlagen geben.

Ein heißes sportliches Wochenende geht zu Ende, wir fiebern nun unserem diesjährigen sportlichen Höhepunkt entgegen. Der Schlossinsellauf Lübben startet in zwei Wochen und es geht in die Schlussphase der Vorbereitungen.

 

Laufend freuen & genießen

Laufen kann Freude machen, glaubt es mir – auf das Tempo kommt es an! Der Mensch wurde dazu geboren um zu laufen. Es ist schlichtweg die natürlichste Bewegungsform des Homo sapiens…nicht das Auto fahren, wie ich es von vielen immer höre, wenn ich sie mit großen Augen ansehe, warum sie für eine Kurzstrecke das Auto nutzen. Medial wird uns oft genug vermittelt, dass die Menschen sich zu wenig bewegen und persönlich hat sicherlich jeder schon die Erfahrung gemacht, dass gerade nach einem entspannten Wochenende auf Sofa und Bett bzw. nach einer Arbeitswoche, in der man mehr oder weniger am Bürostuhl fest getackert war, die Knochen und Muskeln besonders schmerzen und man sich verspannt fühlt. Und gerade dann, wenn man glaubt, keinen Schritt mehr tun zu können, wäre es sinnvoll sich in Bewegung zu setzen.

Ich bin mir sicher, dass jedem (gesunde Knochen natürlich vorausgesetzt) mit dem Willen es zu schaffen, das Laufen Spaß machen kann.
Laufen wird dann zum Genuss, wenn man sein Wohlfühltempo gefunden hat. Da dies sehr unterschiedlich ist, sollte man sich Zeit lassen und bei den ersten Laufversuchen ganz entspannt bleiben. Neues fängt man bekanntlich nicht nur „mit kleinen Schritten“ an, sondern beim Laufen halt auch mit kurzen Strecken. Zudem ist es wichtig, Laufen nicht als ständigen Wettkampf zu verstehen und nicht immer maximal unterwegs zu sein.

Dem ein oder anderen mag es unangenehm sein oder merkwürdig vorkommen während des Lauftrainings zwischendurch zu gehen oder hin und wieder in ein langsameres Laufen zu verfallen. Diese Trainingsform ist für den Anfänger aber sehr effektiv, weil man absolut individuell und abhängig von der eigenen Tagesform sein Pensum gestalten kann. Selbst Lauferfahrene legen Gehpausen in ihrem Lauftraining ein, wenn sie sich an neuen, längeren Distanzen bzw. nach länger andauernden Laufunterbrechungen wieder an die gewohnte Laufstrecke heran tasten.

Für den Beginn eine 3 km-Runde oder eine Pendelstrecke 2-3 Mal in der Woche, dann macht Sport irgendwann Spaß – versprochen! Rituale schaffen und das Training mit anderen Gewohnheiten verknüpfen ist durchaus hilfreich. Besonders viel Spaß und Motivation entsteht zusätzlich durch das Laufen mit Gleichgesinnten. Eine solche Gruppendynamik ist besonders hilfreich um in den kühleren Herbst- und Wintermonaten laufend am Ball zu bleiben, um im Frühling nicht wieder mit dem „inneren Schweinehund“ wilde Diskussionen führen und bei Null anfangen zu müssen.

Für den Anfang empfehlen sich besonders die Pendelstrecken, weil man sich so 2 Ziele setzt: den Wendepunkt und die Haustür. Die Strecke bis zum Wendepunkt kann man dann je nach Kondition verlängern und merkt so seine persönliche Steigerung, was sehr motivierend ist und unglaublich stolz macht. Aufs Tempo kommt es dabei gar nicht an. Günstig ist es mehrere Strecken zu haben um nicht nur dem Körper sondern auch dem Kopf eine gewisse Abwechslung zu gönnen.
Wenn man dann irgendwann alle Strecken seiner Umgebung erkundet und seine ganz persönliche Lieblingslaufdistanz gefunden hat, kann man ja anfangen am Tempo zu arbeiten. Aber immer daran denken: Es zählen allein Bewegung, Freude & Genuss!

Also, wann fängst du an dich laufend zu freuen & genießen?

Es grüßt schon wieder laufend unterwegs mit großer Freude…