Gute Vorsätze für das Neue Jahr

Die Klassiker:

1. Ich höre im neuen Jahr auf mit dem Rauchen!

und / oder

2. Ich will mich im nächsten Jahr wieder fit machen und mehr Sport treiben!

Wer hat das noch nicht von sich selbst oder einem seiner Lieben mal gehört!?

Beide Vorhaben sind nicht zu unterschätzen und bergen die unheimlich große Gefahr absolut zu versagen und am Ende des dann erneut vergangenen Jahres weinerlich festzustellen, dass nichts daraus geworden ist. Wieder tausende Glimmstengel in sich hineingezogen und/oder wieder ein paar Kilo mehr an den Hüften.

Dabei ist es ganz einfach, zumindest was den Sport betrifft. Dies umzusetzen braucht Ziele. Je nach Sportart für die man sich entschieden hat, schlage ich vor, sich für einen Wettbewerb anzumelden. Jede Ausdauersportart bietet für den Breitensportler jede Menge Möglichkeiten auch klein anzufangen. Es müssen ja nicht gleich die 180 Kilometer Radfahren, oder der Marathon sein. Es gibt viele Laufveranstaltungen mit einem multiplen Streckenangebot auch für Anfänger.

Den 5 Kilometer Lauf einfach zu schaffen ist ein Ziel. Hat man sich dazu erst einmal angemeldet, zwingt man sich selbst häufiger die Laufschuhe anzuziehen und die ganz persönliche Einsteigerrunde zu drehen. 20 Minuten Laufen, wenn es anfangs ganz schwer fällt auch gern mit kurzen Gehpausen, sollten zum Start genügen.
Laufgruppen, die es in fast jeder Stadt gibt, bieten dem Laufanfänger auch die Möglichkeit einfacher den ersten Schmerz zu überwinden und sich schneller sportlich weiter zu entwickeln, vorausgesetzt man läuft regelmäßig. Versierte Läufer können dem Anfänger oder Wiedereinsteiger auch viele hilfreiche Tipps geben, damit es leichter von der Hand geht.

Ich sag immer: “zwei Mal die Woche sollte man mindestens eine kleine Runde drehen, um die Ausdauerleistung zu steigern – besser drei Mal.”
“Drei Mal die Woche Sport!?” … werden jetzt Einige rufen … “Wann soll ich das bei all dem Stress schaffen?”
“Dreimal 20 Minuten in der Woche für den Start in eine gesündere Zukunft ist doch gar nichts”, sag ich! Womit verplempern wir täglich wahrscheinlich sinnlos weit mehr Zeit?

Also! Auf geht’s Leute! Macht es einfach und lauft los, oder steigt auf das Rad, oder macht irgendwas! Es wird irgendwann zur Sucht und dann fragt man gar nicht mehr nach der Zeit, die man dafür investiert. Man macht es einfach auch ohne Vorsätze! Man fühlt sich wohler, gesünder und leistungsfähiger – versprochen!

Geraucht habe ich auch mal, das ist aber lange her. Ich weiß gar nicht mehr richtig, wie ich es geschafft habe damit aufzuhören. Hab es einfach irgendwann gemacht, weil es mir zu diesem Zeitpunkt total sinnlos erschien!

Jetzt habe ich nur noch die eine Sucht – das Laufen!

Der Läufer ist der bessere Skifahrer

Warum ist das so?

Laufsport in Form vom Langstreckenlauf kräftigt logischerweise enorm die Beinmuskulatur, gerade eben die Ausdauermuskulatur. Der Rücken und der gesamte Oberkörper kriegt auch etwas ab und wird stabil, wenn auch nicht massiv. Wer alpin unterwegs ist, profitiert dadurch auf den langen Touren vom Gipfel herunter ins Tal. Diese Vorzüge beim Skilanglauf liegen auf der Hand Weiterlesen

Wenn es kalt und dunkel wird werden Weltmeister geboren!

Gerade dann, wenn nicht wohlig warm die Sonne scheint und die Grashalme sich kaum im seichten Wind bewegen, dann muss eben auch der Läufer die Schuhe schnüren und Kilometer reißen.

Der Läufer, der es schafft im Winter weiter zu keulen und den dann noch größeren Schweinehund hinter sich zu lassen, kommt mit unheimlich großen Schwung in die neue Saison. Es braucht keine langen Ritte durch die dunkle Nacht, aber so etwa 2 lockere Läufchen über eine Stunde, wenn es passt auch mal mehr, sollten genügen. Hier und da einen schönen Intervall- oder Steigerungslauf eingebaut, und man glaubt kaum mit welchem Flow man in das Frühjahr kommt, wenn es wieder in die Wettkampfsaison geht.

Das effektive Training besteht ohnehin nicht immer aus vielen langen Läufen. Wer schneller werden will, muss die eben schon benannten Intervalltrainings absolvieren. Intervalle können beliebig je nach Leistungsfähigkeit in Intensität, Häufigkeit und Länge gestaltet werden, dazu dann mal mehr.

Also der Laufsportler, ob er es zur Gesunderhaltung tut oder der Freizeitsportler mit Ambitionen muss den Winter durchlaufen, auch wenn es manchmal schmerzt, soviel ist klar. Der Ausdauersportler, egal welcher Kategorie, tut´s deshalb, um nicht immer neu anfangen zu müssen. Dies ist aber bei längerer Abstinenz der Fall. Die Ausdauermuskulatur entwickelt sich schnell zurück, gerade wenn man im Alltag viel herumsitzt. Die Polster wachsen heimlich hier und da und schon verliert man die Lust, weil jeder Schritt aufs Neue schmerzt.

Also, es geht nicht um die Weltmeisterin oder den Weltmeister, es geht schlichtweg um die Freude am Laufen, die einfach nur dann wächst, wenn man es regelmäßig tut!

Die potentiellen Weltmeister 2018 fliegen im Winter ohnehin dahin wo die Sonne wohlig warm scheint und die Grashalme sich kaum … .